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Weihnachtstraditionen in der Corona Zeit Teil 2

Im ersten Teil der Serie sind wir bereits auf einige Traditionen eingegangen und haben auch die Ursprünge der Weihnachtslieder recherchiert. Die Arbeit hat uns so inspiriert, dass wir einen zweiten Teil einfügen möchten, denn wir haben noch sehr viel mehr tolle Weihnachtstraditionen gefunden, die wir näher betrachten möchten.

Briefe an den Weihnachtsmann

Selbstverständlich hat der Weihnachtsmann eine Adresse. Er wohnt in Lappland. Das weiß doch jedes Kind. Die genaue Adresse lautet:

Santa Clause Main Post Office

96930 Artic Circle

Eine schöne Tradition hat sich eingebürgert, dass die Kinder in der Adventszeit einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann schreiben können. Natürlich hat der echte Weihnachtsmann auch seine Filialen, so können Kinder aus Deutschland zum Beispiel auch an den Weihnachtsmann Weihnachtspostfiliale 16798 Himmelspfort schreiben. Hier werden sie auch auf Deutsch verstanden. Vor allem wird ihnen auf Deutsch geantwortet, denn der Weihnachtsmann beantwortet jeden Brief. Überall auf der Welt gibt es solche Adressen. Wir finden, das ist eine sehr schöne Tradition besonders für Kinder, die voller Vorfreude und Aufregung ihrem Idol schreiben können und sich so noch mehr auf den besonderen Abend freuen können.

Die Mythen um den Weihnachtsmann oder auch Nikolaus gehen auf das 4. Jahrhundert zurück, somit wäre ein für alle Mal bewiesen, dass es keine Erfindung der Coca-Cola Company ist. Die Marke wusste nur die Farben und Gestalt perfekt für ihre Werbezwecke einzusetzen.

Barbaratag

Der Barbaratag ist eine Tradition der Neuzeit. Am 4.Dezember werden in Gedenken an die heilige Barbara, Zweige von einem Obstbaum wie Kirsche, Apfel oder Schlehe in einen ungeheizten Raum gestellt. Ein Tag darauf werden die Zweige in einen warmen Raum gestellt und täglich geschnitten und gewässert. An Heiligabend ist es dann soweit – die Zweige blühen auf. Den Zweigen wird eine hellseherische Wirkung zugesprochen. Heiratswillige junge Frauen stellen drei Zweige in die Vase, einen für Schönheit, einen für Reichtum und einen für Jugend. Je nach dem welcher aufgeht wird der zukünftige Bräutigam schön, reich oder jugendlich sein.

Die Tradition geht auf die heilige Barbara zurück, die der Sage nach auf dem Weg ins Gefängnis an einem Zweig hängen blieb, diesen ins Wasser stellte und dieser erblühte an dem Tag, an dem sie das Martyrium erlitt.

Nach regionalem Volksglauben bringen blühende Barbarazweige Glück für das kommende Jahr.

Tannenbaum

In beinahe jedem Haushalt und in vielen Firmen und Unternehmen findet sich ein geschmückter Tannenbaum in der Weihnachtszeit wieder. In den meisten Städten und Gemeinden stehen auch in den Haupt Einkaufsstraßen geschmückte Bäume.

Bereits 1419 wurden die ersten Überlieferungen von der Bäckerschaft in Freiburg gefunden, die darauf hinweisen, dass Tannenzweige mit Lebkuchen, Äpfeln und Nüssen geschmückt wurden.

Die ersten dekorierten Bäume wurden hingegen erst um 1597 dokumentiert, sie stammen aus der Zunftchronik des städtischen Handwerks in Bremen.

Im 18. Jahrhundert verbreitete sich der Brauch zunächst bei hohen Beamten und wohlhabenden Bürgern in den Städten, da Tannenbäume zu der Zeit sehr selten und kostspielig waren.

Im Vatikan fand der erste geschmückte Weihnachtsbaum erst 1982 Einzug. Papst Johannes Paul II ließ ihn aufstellen und etablierte den Brauch auch in den heiligen Hallen.

Raunächte

In der Zeit vom 25. Dezember bis zum 6. Januar findet in den Raunächten ein uraltes weihnachtliches Ritual statt, das Räuchern. Der Duft des Harzes und der Kräuter soll die Wohnräume durchziehen und diese von dem Ballast des alten Jahres befreien.

Die Etymologie des Wortes Rauhnacht ist umstritten. Eine von vielen Ansichten ist, dass das Wort auf das mittelhochdeutsche Wort rûch “haarig” zurück geht. Die Bedeutung des Wortes Rauchware ist heute noch in der Verbindung mit Pelzwaren in Verwendung. In diesem Fall würden sich die Nächte auf mit Fell bekleidete Dämonen beziehen, die in diesen Nächten ihr Unwesen treiben.

Eine andere Herleitung des Wortes Rauhnacht geht vom traditionellen Beräuchern der Ställe mit Weihrauch durch den Priester oder den Hofbauern aus. Man mag daran glauben oder nicht, eine schöne Tradition ist es alle mal.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben eine erholsame und besinnliche Weihnachtszeit. Vielleicht konnten wir Sie mit dem ein oder anderen Brauch inspirieren und Sie probieren es einfach mal aus. Oder erfinden Sie neue Traditionen, vielleicht schreibt in 100 Jahren jemand über Ihren erfundenen Brauch.

 

Quelle: wikipedia.de, vivat.de, homify.de, meinetanne.de

 


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