Welcome 2022

Happy New Year – Zahlen, Fakten und Prognosen rund um das neue Jahr

Zuerst einmal wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein wunderbares und erfolgreiches Jahr 2022. Wir haben uns gefragt was uns dieses Jahr erwartet, dabei ist dieser Blogbeitrag entstanden.


Wussten Sie, dass das Unternehmen IBM einen Computerriesen namens Watson hat? Und wussten Sie auch, dass dieser Computerriese einmal im Jahr Prognosen aufstellt für die nahe Zukunft? Wir haben herausgefunden, was Watson für 2022 prognostiziert hat. Die Experten von IBM sind sich sicher, dass 2022 kein Weg mehr an der Künstlichen Intelligenz vorbeiführt. Besonders im medizinischen Bereich sehen Forscher tiefer gehende Entwicklungen dank intelligenter Software. Doch auch die Umwelt darf sich auf Innovationen freuen.

Innovation No. 1 Sprache als Schlüssel zur Gesundheit

Weltweit sind Forscher sich einig, dass das, was wir schreiben und sagen, als Indikator für Gesundheit und körperliches Wohlbefinden fungieren kann. Damit das funktioniert, müssen kognitive Systeme Muster in unserer gesprochenen und geschriebenen Sprache analysieren können. Eine neu erarbeitete
Software kann dies und soll 2022 vermehrt eingesetzt werden, so können frühzeitige Entwicklungsstörungen, psychische Krankheiten, degenerative und neurologische Krankheiten effektiver erkannt werden. Krankheiten wie Parkinson sollen dann dank Künstlicher Intelligenz schon im Frühstadium entdeckt werden.

Innovation No. 2 – Sehen wie die Superhelden

Das menschliche Auge sieht Licht. Die Experten gehen davon aus, dass wir in den kommenden Jahren dank technischer Innovationen auch Mikro- und Millimeterwellen sehen werden können, sowie Infrarotbilder.
Wenn es nach IBM geht, wird die Künstliche Intelligenz bald in der Lage sein uns einen neuen Blick zu ermöglichen. Die Technologien sollen nach Einschätzung der Experten im nächsten Jahr nicht mehr nur in Laboren eine Rolle spielen, sondern ganz real im Alltag vieler, wenn nicht aller Menschen. Beispielsweise können Smartphones Bilder vom Essen schießen, um dann Angaben über den Nährwert zu machen und darüber, ob das Essen sicher ist. In Ansätzen ist diese Technologie bereits vorhanden, im neuen Jahr soll sie noch mehr in den Fokus rücken.

Innovation No. 3 – Makroskope gewähren neuen Blick auf die Erde

In dem Bericht von IBM ist die Rede von Makroskopen, um die Vogelperspektive zu beschreiben, die wir in Zukunft immer häufiger einnehmen werden. Anders als das Mikroskop, mit dem wir sehr kleine Dinge sehen können, bietet das Makroskop ein System von Algorithmen, mit dem komplexe Daten der Erde zusammengeführt und analysiert werden sollen. Was so kompliziert klingt, lässt sich sehr einfach erklären. Der Gedanke von „Smart Home“ wird in der Prognose weitergedacht. Wir können demnach nicht nur Geräte bei uns zuhause fernsteuern, sondern auch Städte, denn diese werden immer vernetzter. Selbst Felder, die zum Getreideanbau genutzt werden, werden mit dieser Technologie intelligent.

Innovation No. 4 – Der Chip als Labor

Schon vor langer Zeit prognostizierte IBM, im Speziellen Watson, dass medizinische Chips ein vollständiges Krankheitsbild geben sollen. Die sogenannten „Gesundheitsdetektive“ analysieren Körperflüssigkeiten und sollen im besten Fall Krankheiten diagnostizieren können, bevor wir die Symptome überhaupt bemerken. Diese Informationen werden in der IBM Version in eine Cloud gestreamt und können in Echtzeit mit anderen Gesundheitsdaten und Geräten, wie Schlafmonitoren oder Smartwatches, kombiniert und analysiert werden.

Innovation No. 5 – Erkennen von Umweltverschmutzungen

Eine Mischung aus smarter Hardware und KI soll dafür sorgen, dass Schadstoffe und Emissionen in Echtzeit von intelligenten Sensoren erkannt und analysiert werden. So können Vorgänge, die heutzutage noch wochenlang dauern, wie ein Leck zu finden, in wenigen Minuten ausgeführt werden. Dabei werden intelligente Sensoren, die im Boden eingebettet oder an Drohnen befestigt sind, Schadstoffe und Emissionen in Echtzeit erkennen, ohne Proben in einem Labor überprüfen zu müssen. Luftverschmutzungen und die Wahrscheinlichkeit für umweltbedingte Katastrophen sollen damit reduziert werden.

Natürlich kann man die IBM Prognosen nicht als alleingültige Voraussage sehen, da sie auf dem Status Quo basieren und von der Datenlage abhängig sind. Daher sind die Prognosen von Watson sehr von der hauseignen IBM Forschung beeinflusst. Jedoch lag das Unternehmen in der Vergangenheit mit seinen Prognosen nicht immer zielgenau, jedoch auch nicht weit daneben.
Watson hat die Prognosen für 2022 bereits 2017 verfasst.
Wir finden er ist nah dran an der Gegenwart.  
Weitere Prognosen befassen sich mit Konsumentenverhalten, Daten und Unternehmensstrukturen. Laut Gartner, einer führenden Unternehmensberatung aus den USA, werden 40 % der Konsumenten bis zum Jahr 2024 bewusst Tracking-Methoden von Unternehmen austricksen, um die über sie gesammelten persönlichen Daten zu entwerten. Dadurch wird es schwieriger Daten zu monetarisieren.
Die heftig umworbenen Nutzer würden zunehmend erkennen, welchen Wert ihre persönlichen Daten für kommerzielle Unternehmen haben, argumentiert Gartner. Vor allem, wenn ihnen aufgrund ihres Internet-Nutzungsverhaltens Produktempfehlungen zugespielt würden, reagierten Konsumenten immer häufiger allergisch. Eine Reaktion der Konsumenten darauf sei, solche Tracking-Methoden zu unterminieren. So übermittelten sie beispielsweise falsche Detailinformationen oder klickten auf Online-Werbeanzeigen, die sie gar nicht interessieren. Auf diese Weise würden Algorithmen in die Irre geführt. Diese Prognose ist gewagt, sollte aber nicht außer Acht gelassen werden.

Weiterhin geht Gartner davon aus, dass Unternehmens-Teams demnächst ohne Chef auskommen werden. Wir haben bereits über diesen Trend berichtet, Gartner geht davon aus, dass sich dieser bis 2024 durchsetzen wird und 30 Prozent der Unternehmen ohne einen dezidierten Chef arbeiten werden. Grund dafür sei die selbstbestimmte und „Hybride“ Art des künftigen Arbeitens.

Last but not least, haben wir uns mit der Wirtschaft der Zukunft befasst und dabei festgestellt, dass die Prognose für die Inflationsrate auf 3,6 % gestiegen ist. Die Bundesbank senkt ihre Prognose des Wirtschaftswachstums deutlich. Dagegen rechnet sie mit einer weitaus höheren Inflation als bisher. Der Ifo-Index, der die Stimmung in den Firmen misst, verschlechtert sich damit das sechste Mal in Folge. Die Gründe dafür sind Lieferengpässe, die die Wirtschaft bremsen, zum anderen bleibt die Pandemie der wesentliche Faktor für wiederholte konjunkturelle Rückschläge.
Alles in allem gar keine guten Aussichten, allerdings sind wir alle es, die daran arbeiten können, dass diese Prognosen genau das bleiben, unerfüllte Prognosen. Lassen Sie uns guter Dinge sein und ein erfolgreiches Jahr 2022 meistern. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg.
Falls Sie Fragen haben, kommen Sie gern auf uns zu.



Ihr KRESS-Redaktionsteam


Quellen: statista.de, wikipedia.de, it-business.de, https://www.handelszeitung.ch, tps://www.cio.de

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