Augmented Reality in der Industrie

Diese Woche möchten wir uns mit dem Begriff „Augmented Reality“ befassen. Wie passt diese Technologie zu unserer Branche und wie lassen sich Aspekte verbinden? Die Definition von „Augmented Reality“ bezeichnet eine computerunterstützte Wahrnehmung beziehungsweise Darstellung, welche die reale Welt um virtuelle Aspekte erweitert.

Durch die Integration von Kameras in immer mehr mobile Geräte können zusätzliche Informationen oder Objekte direkt in ein aktuell erfasstes Abbild der realen Welt eingearbeitet werden. Dabei kann es sich um Textinformationen handeln, aber auch um Abbildungen oder Bewegtbilder. Die Anwendungszwecke erstrecken sich über Branchen von Information über die unmittelbare Umgebung, über die ins Sichtfeld eingeblendete Information bis hin zu Spielen und Werbung. Das Nintendo Spiel „Pokemon Go“ integriert zum Beispiel virtuelle Spielfiguren in die reale Umgebung. Möbelhäuser bieten mittlerweile an ihre neue Couch virtuell in ihr Wohnzimmer zu stellen, um sich vorab ein Bild zu machen, ob es wirklich zum Raum passt. Im Bereich Business to Consumer sind die Spielereien bereits weit fortgeschritten und bereits jetzt schon nicht mehr wegzudenken.

Doch wie hält es sich im Business to Business?

Wie kann Augmented Reality im B2B Bereich bereichern und eventuell Vorgänge erleichtern? Wir konnten recherchieren, dass dieses Jahr noch eine Augmented Reality gestützte Softwarelösung herausgebracht werden soll, die die Produktion von Betonfertigteilen revolutionieren soll. Mit dem System erhalten Betonfertigteilwerke ein Messinstrument, das als Hybridlösung aus 2,5D- Laser- und Beamerprojektionen sowie einer optionalen AR-Visualisierung (Augmented Reality) auf Tablet, Smartphone oder HoloLens gleichzeitig die Herstellung der Fertigteile erleichtert. Statt Pläne und Ergebnisse abgleichen zu müssen, bekommen die Werker mit dem neuen System eine schrittweise Anleitung in Originalgröße direkt auf die Arbeitsfläche projiziert. „2,5 D – Projektion“ bedeutet in diesem Fall, dass eine 2D-Projektion „höhenkorrekt“ erfolgt, also nicht nur der Plan korrekt auf eine ebene Fläche projiziert wird, sondern ein zum Beispiel 20 Zentimeter darüber liegendes Bewehrungseisen. Die Darstellung geschieht zwar (noch) nicht wie in einem Hologramm im Raum also in 3D, jedoch wenigstens in korrekter Größe auf einer Fläche. Dabei lassen sich Elemente in unterschiedlichen Ebenen in verschiedenen Farben einfärben. Während eine automatisierte Kalibrierung für Präzision sorgt, überwacht die integrierte, automatisierte Qualitätsprüfung die exakte Ausführung und meldet jede Abweichung. Zusätzlich erlauben die optional, parallel erfassten Zeitdaten den Fertigteilwerken eine automatisierte Nachkalkulation und erleichtern somit die Analyse des Herstellungsprozesses.

Sollte dieses System sich etablieren, bedeutet das eine große Erleichterung in der Qualitätssicherung. Bereiche wie Inspektion und Wartung werden dank Augmented Reality heute bereits erleichtert und die Technik findet in diesen Bereichen großen Anklang.

Virtuelle Schritt-für-Schritt-Anleitungen werden in die AR-Brille des Mitarbeiters projiziert und dieser kann fehlerfrei Wartungen durchführen.

Einen großen Vorteil bietet AR für die Montage. Das Produkt lässt sich von allen Seiten betrachten und enthält Anleitung für die Installation. Es besteht die Möglichkeit das erforderliche Produkt einblenden zu lassen und durch intensives Schauen erscheinen Informationen der einzelnen Teile. Danach lassen sich die Produkte leichter montieren. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und es wird bereits an vielen neuen Systemen gearbeitet.

Microsoft testete das Szenario mit Hilfe einer AR Brille und ließ einen Reporter einen Lichtschalter installieren. Das Resultat war beeindruckend. Durch die Schritt-für Schritt Anleitung und die eingeblendeten Kreise für das richtige Werkzeug, installierte der Reporter den Lichtschalter problemlos.

Das wird also auch Auswirkungen auf das Personal und zukünftige Arbeitsfelder haben. Durch die AR wird man sehr viel Zeit sparen. Haben Sie bereits Erfahrungen mit AR in Produktion machen können? Erzählen Sie uns gern von Ihren Erfahrungen.

 

Quellen: bvmw.de, wikipedia.de, it-business.de, unternehmer.de wirtschaftslexikon-gabler.de

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Qualität ist kein Zufall.
Sie ist immer das Ergebnis von Vision, Planung und dauerhaft harter Arbeit.

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