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Frohes neues Jahr – auf der ganzen Welt

Ein neues Jahr bricht an. Für viele ist das ein symbolischer Neubeginn. Es werden Vorsätze gemacht, Bräuche haben sich mit der Zeit eingeschlichen. So glauben viele an die Bedeutung des Bleigießens oder an den dauerhaften Reichtum, wenn man nur genug Sauerkraut zu sich nimmt. Viele Bräuche verschwinden mit den Berufen, aus denen sie entstanden sind.

So haben sich die Gesellen und der Schmied um einen Amboss versammelt, um das alte Jahr mit lauten Schlägen (wortwörtlich) auszuhämmern. Landwirte hingegen taten ihrem Vieh etwas Gutes und fütterten es ausgiebig, damit es im neuen Jahr kräftig wird. Gemäß dem Motto „Scherben bringen Glück“ haben sich Familien früher um Mitternacht ein Glas Sekt geteilt, welches der Hausherr rückwärts gegen eine Wand warf.

Wir haben uns auch mal unsere Nachbarn und weitere Länder angeschaut. An was wird da so geglaubt? Wie begrüßt der Rest der Welt das neue Jahr?

In Spanien zum Beispiel werden um Punkt Mitternacht 12 Trauben verspeist, zu jedem Glockenschlag eine. Wer das in der Zeit schafft wird im neuen Jahr mit Reichtum und Glück überhäuft. Wer jedoch nach dem letzten Schlag noch Trauben im Mund hat, hat kein gutes Jahr zu erwarten. Es wartet Pleite und Pech. Gut, dass dieser Brauch nicht in Japan existiert, denn dort werden die Glocken in der Silvesternacht 108-mal geschlagen.

Die Bräuche sind den örtlichen Gegebenheiten angepasst. So springt man in Dänemark um 0 Uhr an Silvester von einem Stuhl oder Tisch ins neue Jahr. In Brasilien dagegen springt man am Strand über Wellen und kann sich bei jedem Sprung etwas wünschen.

Auf den Philippinen geht es rund her. Alles an dem letzten Tag im Jahr hat was mit Rundungen zu tun. Der Tisch an dem gegessen und gefeiert wird sollte rund sein und mit runden Früchten geschmückt, die Kleidung an dem Tag ist oft gepunktet.

In Kolumbien ist man reisefreudig. Der Kolumbianer rennt mit einem leeren Koffer nach Mitternacht einmal um den Block, das soll das neue Jahr auf viele aufregende Reisen vorbereiten.

In Russland dagegen wird es etwas skurriler, dort schreibt man kurz vor Mitternacht einen Wunsch auf einen Zettel, welchen man um Punkt Mitternacht anzündet und die Asche in ein Champagnerglas füllt, dieses wird aufgegossen und getrunken. Na dann - Na zdrowie!

Farben spielen auch eine große Rolle, während man in Spanien und Italien auf rote Unterwäsche schwört, so sieht man in Brasilien zu ausschließlich in weiß ins neue Jahr zu tanzen.

In vielen Regionen Deutschlands wird das neue Jahr mit Kanonenschüssen begrüßt, das soll böse Geister fernhalten. In anderen Regionen wird Linsensuppe serviert, die kleinen Gemüsekugeln stehen symbolisch für Münzen, das soll im neuen Jahr Reichtum bringen. In Tschechien und Polen hingegen sorgen Schuppen vom Weihnachtskarpfen im Portemonnaie und unter dem Teller für Reichtum im neuen Jahr. In Griechenland geht es weniger symbolisch zu, die Griechen backen gleich eine Münze im Brot ein und wer auf diese stößt beim Neujahrsfrühstück wird mit Geldregen gesegnet.

Die Argentinier haben sich etwas ganz Besonderes überlegt, um alte Lasten im alten Jahr zu lassen. Sie zerreißen alte Papiere in kleine Stückchen und werfen diese um Mitternacht aus dem Fester, somit werden auch alte Sorgen entsorgt. Im Grunde eine schöne Idee, wenn wir nur nicht verpflichtet wären wichtige Papiere 10 Jahre lang aufzuwahren.

Die ganze Welt hat großartige Neujahresbräuche, die sich alle auf die Geschichte oder die geografischen Gegebenheiten zurückführen lassen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen wunderbaren Start ins neue Jahr und hoffen, Sie bleiben gesund und neugierig. Denn wir werden dieses Jahr weiterhin für interessante Beiträge sorgen.

 

Quellen: br.de, wikipedia.de, ef.de


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